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Ruderhöhepunkte in Köln
Geschrieben von: Karin Konegen   

Der diesjährige Bundeswettbewerb(Deutsche Meisterschaft) der Jungen und Mädchen der Altersklasse 13/14 Jahre wurde in Köln Hürth vom 2. bis zum 5. Juli durchgeführt. Eine Woche zuvor wurde in Köln-Fühlingen  die Deutschen Meisterschaften der Junioren U 17 und U 19 ausgetragen.

Die Teilnehmer ruderten auf dem Fühlinger See, ein großes Wassersport- und Freizeitzentrum mit  internationaler Regattabahn. Elisa Döbbertin aus unserem Ruderclub nahm an dieser Meisterschaft teil. Es war für sie ein tolles Erlebnis, sich mit den besten Ruderinnen zu messen. Für den  Einzug ins Halbfinale hatten die Kräfte jedoch  nicht ausgereicht. Der Bundeswettbewerb wurde auf dem Otto-Maigler-See Köln-Altstädten ausgeführt. Schon 2006 und 2010 fanden dort diese Meisterschaften statt, wo im nachhinein die Landesverbände  Kritik übten an der Organisation und der Regattastrecke( die steilen Abgänge zum Einlegen der Boote, Verkrautung im See) So auch wieder in diesem Jahr mussten alle Landesverbände mit diesen Schwierigkeiten zurecht kommen. Vom Rathenower Ruderclub hatten sich in die Landesauswahl acht Sportler, Jan Niklas Wulsch im D 1, Philipp Klinger mit Wolf Hagen Heidemann im D 2 und der Mixvierer mit Melissa Schulz, Max Stenzel, Virginia Dähnert, Niklas Knobloch und Stm. Justin Dähnert,  qualifiziert. Der Bundeswettbewerb beginnt mit der Langstrecke über 3.000 Meter, es folgt am Sonnabend der Zusatzwettbewerb(Allgemeinathletik) und am Sonntag der Höhepunkt die Bundesregatta über 1.000 Meter.  Auf Grund der hohen Temperaturen veranlasste der Veranstalter, dass die Langstrecke nur über 2.000 Meter ohne Wende gefahren wurde. Das bedeutete für alle Teilnehmer eine neue Herausforderung und neue Strategie der Trainer.unser ZeltTrainer Wolfgang Konegen erklärtVierer mit Bremsklotz

Weitere Bilder im Fotoordner unter Bunteswettbewerb 2015

Ebenfalls wurde  eine Stunde früher mit den Rennen begonnen. Das hieß auch wieder eine Stunde früher auf den Beinen sein. 6.00 Uhr Abfahrt von der Unterkunft zum Regattaort.

Bei Temperaturen bis zu 40 Grad Celsius gingen alle Teilnehmer bis an ihre Grenzen. Unser Mixvierer hatte großes Pech, da das Boot am Steuer einen Krautballen mit sich zog.  Nach der Langstrecke hieß es warten bis zur Siegerehrung am Abend auf die Ergebnisse. Den freien Nachmittag nutzten wir  zur kurzen Besichtigung des Kölner Domes. Am Abend wurde auf dem gegenüberliegendem Strandbad die Leistungen der Langstrecke der Erst-und Zweitplatzierten mit Medaillen gewürdigt. Große Freude unser Mixvierer hatte sich in ihrer Abteilung die Silbermedaille errudert trotz des Handikap.  Der Einer nahm Platz 3 und der Doppelzweier Platz 4 ein. Am Sonnabend zum Zusatzwettbewerb werden die Riegen nach den ersten Buchstaben der Vornahmen zusammen gestellt. Auch hier wurden wegen der hohen Temperaturen die Anfangszeiten vorgezogen und zwei Disziplinen gestrichen.  Die Siegerehrung wurde auf den Nachmittag verlegt. Aber auch bei dieser Siegerehrung versuchten die Länder sich lautstark zu übertrumpfen mit Schlachtrufen und Fahnenschwenken. Melissa Schulz und Max Stenzel konnten mit ihrer Riege sich die Goldmedaille umhängen lassen.

Am Sonntag , Tag der Bundesregatta, wurden die Wettkämpfe wieder um eine Stunde vorverlegt. Leider nutze uns allen diese Verschiebung nichts, da wegen Gewitter der Zeitplan für  eineinhalb Stunden unterbrochen wurde. Jan Niklas Wulsch , der im Einer in seiner Abteilung Chancen auf eine Medaille hatte, musste wegen akuter  Beschwerden abgemeldet werden. Das war für uns alle doch recht traurig. Der Doppelzweier mit Philipp Klinger und Wolf Hagen Heidemann konnten mit großem Einsatz sich die Silbermedaille in ihrer Abteilung sichern. Der Mixvierer konnte leider sein Leistungspotential entsprechend der Langstrecke nicht abrufen und belegte in ihrer Abteilung den 4. Platz.

Bei der Gesamtwertung konnte wieder der Länderpokal an Nordrhein-Westfalen übergeben werden. Dieses Land belegte in allen drei Disziplinen vor Sachsen Anhalt und Berlin den 1. Platz und das schon seit Jahren. Unser Land Brandenburg belegte bei der Langstrecke und Zusatzwettbewerb jeweils Platz 6 und bei der Bundesregatta Platz 5. Im Gesamtergebnis kamen wir auf Platz 6. Dieses Ergebnis sollte dem Landesruderverband doch  zu denken geben. Nun heißt es für die Ruderinnen und Ruderer die Ferien genießen und Ende August mit der Sprintregatta wieder Fahrt auf zu nehmen zur Landesmeisterschaft .