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Kinderwanderfahrt
Geschrieben von: Christian Lindemann   

Anfang Juli fand nach längerer Pause wieder eine Kinderwanderfahrt statt. Um auch den jüngeren Ruderern (hier Altersklasse 11-14) eine weitere Fassette des Rudersports aufzuzeigen, wurde Semlin als Fahrtenziel gewählt.

Mit Begeisterung waren dann auch 12 Kinder und 4 Begleitpersonen am Sonnabendfrüh angetreten. Nach dem die Boote startklar, die Mannschaften eingeteilt und für die jüngsten die ersten Ruderschläge im Wanderboot vollbracht waren, stand für einige die erste Schleusung auf dem Plan. Eine letzte Verabschiedung von den Eltern an der Schleusenbrücke und dann gut gelaunt durch die Stadthavel. Wissbegierig nahmen sie die Hinweise der Obleute auf und erfuhren, dass die Kilometerschilder 103-106 doppelt auftreten. Der erste Halt für ein zweites Frühstück wurde in Göttlin gemacht. Für viele das erste Anlegemanöver ohne Steg mit der Herausforderung durch das Boot zu klettern. Das versprochene Sonnenscheinwetter war noch nicht zu sehen und die dicken Wolken veranlassten uns weiter zu fahren. Zur frühen Mittagszeit kamen wir dann in Hohennauen zur zweiten Pause an. Hier stand natürlich Eis essen auf unserem Plan. Danach noch ein bisschen Ball spielen und die Fahrt konnte weiter gehen. Mit Schiebewind fuhren wir über den See nach Semlin und wurden beim Rathenower Segler-Club herzlich in Empfang genommen. Da war Anlegen schon fast Routine, lediglich der Hafen die Herausforderung.

WanderbooteEntspannungLager

Nachdem wir das Gelände in Beschlag genommen hatten, die Zelte aufgebaut waren, stand Badespaß auf dem Programm. Das versprochene Sommerwetter hatte sich inzwischen eingestellt. Also starteten wir noch einmal mit den Booten zur Dranseschlucht nach Ferchesar. Wer wollte ging Baden oder genoss ein Eis. Der Rückweg hielt dann Gegenwind für uns bereit, was den Abendbrothunger verstärkte. Am Übernachtungsplatz angekommen, war bis zum Grillen noch Volleyball angesagt. Nach dem Bratwurst und Bouletten von den Kindern gegrillt und verzehrt waren, wurde der Ort noch erkundet. Ausklang bis zur Nachtruhe fand dann beim RSC statt. Da die Nacht für einige doch recht kurz war, viel das Aufstehen nicht allen leicht. Auf der Heimreise waren wir auch in zwei Booten unterbesetzt, was eine zusätzliche Herausforderung ausmachte. Trotz Gegenwind meisterten die Kinder die Strecke mit den jetzt schon bekannten Pausenzielen. Hier war nochmals Badespaß und Ballspielen angesagt. Zum Schluss noch die Schleuse und wir waren wieder zu Hause. Der ein oder andere war nun doch ziemlich K.O., aber die Boote reinigen musste noch sein. Dann endlich nach Hause und verwöhnen lassen und das Versprechen im nächsten Jahr wieder eine Wanderfahrt mit zu machen.

Der Vereinsvorsitzende, Klaus Sommerfeld, bedankt sich ganz herzlich bei allen Begleitern. Das waren Laetitia Thiele, Torsten Heinrich, Stefan Lemme und Christian Lindemann, welche die Fahrt durch ihr Engagement erst ermöglicht haben.