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Potsdamumfahrt 2016
Geschrieben von: Christian Lindemann   

Anfang Juni, und dieses Jahr bei Sonnenschein, stand die Potsdamumfahrt auf dem Plan. Die Herausforderung die bestellten Bootsplätze aufgrund von kurzfristigen Absagen wieder zu besetzen war gelungen.

Der letzte noch offene Platz konnte durch den gerngesehenen Gast und Ruderkameraden Hartmut Götze, der spontan am Vorabend zusagte, besetzt werden und wir waren mit 8 Personen am Start. Die Boote waren beim Ruder-Klub Werder bestellt und es konnte planmäßig losgehen. Die Runde führte uns vorbei an Caputh, wo wir durch Familienangehörige von der Uferpromenade winkend begrüßt wurden. Erster Halt wurde bei der Potsdamer Ruder-Gesellschaft gemacht. Nach einer kleinen Pause ging es dann durch die Stadt Potsdam. Bei geringem Bootsverkehr konnte von der Maxime „Augen im Boot“ abgewichen werden und der ein oder andere Blick mal schweifen. Auch hier wurden wir durch Familienangehörige begrüßt. Beim kleinen Schloss im Park Babelsberg war dann eine größere vorgezogene Mittagspause angesagt.

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So genossen wir, je nach Fasson, die Gastwirtschaft bzw. die mitgebrachte Verpflegung. Gut gestärkt ging es dann durch die Glienicker Brücke über den Jungfernsee bis zum Sacrow-Paretzer-Kanal. Reichlich Wellen und ein Gewitter über Berlin führten nicht gerade zu Freudensausbrüchen. Um dem Unwetter fern zu bleiben fuhren wir dann auch ohne Pause bis nach Marquardt. Hier gönnten wir uns eine Badepause und ein weiteres Picknick. Als wenn das Wetter unsere Pause nicht ausufern lassen wollte, war ein erneutes Gewitter im Anmarsch. Also hieß es für uns: ab in die Boote und vorm Gewitter weg fahren. Hat auch gut funktioniert und wir konnten die Wublitz, ein herrliches Naturschutzgebiet, bei ruhiger Fahrt genießen. Kurz vorm Ziel lachte uns noch das Gut Schloss Golm an, wo wir nicht vorbei kamen. Hier wurde die Wanderfahrt bei einem letzten gemütlichen Halt und schönen Ausblick, Eis und Getränke, gekrönt. Schlussendlich noch 3 km zurück nach Werder, die Boote säubern, ordentlich abgeben und mit einem Ständchen mit der Quetschkommode die Verabschiedung. Es war wieder eine gelungene Wanderfahrt, die allen Beteiligten lange in Erinnerung bleiben wird.