Rathenower Rudernachwuchs überzeugt in Brandenburg
Am 20. und 21. September 2025 startete der Rathenower Ruder-Club Wiking mit insgesamt elf Athletinnen und Athleten bei den Offenen Landesmeisterschaften Brandenburg auf dem Beetzsee in Brandenburg an der Havel. Zwei unserer Sportler mussten leider krankheitsbedingt absagen, doch die übrige Mannschaft zeigte eindrucksvoll, was in ihr steckt. Unter den insgesamt 429 gemeldeten Ruderinnen und Ruderern aus 75 Vereinen und Renngemeinschaften konnten sich unsere Wikinger stark behaupten.
Für das erste große Ausrufezeichen sorgten Betty Jann und Hannah Gliesche, die im Mädchen-Doppelzweier (13/14 Jahre) ihre Gegnerinnen hinter sich ließen und verdient die Goldmedaille gewannen. Hannah Gliesche bewies außerdem im Leichtgewichts-Einer der 14-jährigen Mädchen ihr Talent und ruderte mit einem starken Rennen auf den zweiten Platz. Auch im Mannschaftsboot gab es Grund zur Freude: Zusammen mit Lennart Schmoock, Emil Weinaug und Steuerfrau Elina Krause erkämpften sich Betty Jann und Hannah Gliesche im Jungen- und Mädchen-Doppelvierer (13/14 Jahre) einen hervorragenden dritten Platz.
Neben diesen Podiumsplätzen gab es weitere bemerkenswerte Auftritte. Jonas Ihle belegte im Leichtgewichts-Junioren-Einer B einen fünften Platz. Pepe Fechner erreichte im Jungen-Einer (12 Jahre) nach einem beherzten Vorlauf das B-Finale und wurde dort Fünfter. Fiona Ihle und Samantha Immer fuhren im Mädchen-Doppelzweier (12/13 Jahre) ebenfalls auf Platz fünf im B-Finale. Beide traten zudem mutig in ihren Einer-Rennen an. Lennart Schmoock und Emil Weinaug starteten zusätzlich zweimal außer Konkurrenz: Im Jungen-Doppelzweier (12/13 Jahre) belegten sie einen starken zweiten Platz. Im Jungen-Doppelzweier (13/14 Jahre) erkämpften sie sich Platz sechs. Betty Jann sicherte sich im B-Finale der Mädchen-Einer (14 Jahre) einen vierten Platz.
Am Ende können wir eine stolze Bilanz ziehen: ein Sieg, ein zweiter und ein dritter Platz sowie viele weitere gute Platzierungen gegen die starke Konkurrenz. Unsere jungen Wikinger haben mit großem Einsatz, Teamgeist und Kampfwillen überzeugt und einmal mehr gezeigt, dass sich die Nachwuchsarbeit und das Training im Verein auszahlen. Dennoch sind sich Trainer und Sportler einig: Wir wollen noch mehr! Ein herzliches Dankeschön geht an die Trainer, Eltern und Unterstützer, die unsere Sportlerinnen und Sportler betreut und am Regattawochenende angefeuert haben.


