Traditionelles Sonntagsrudern trotz Schaumkronen erfolgreich wiederbelebt
Nach einer langen Zeit des Aussetzens fand wieder das traditionelle Sonntagsrudern statt. Trotz kurzfristiger Ankündigung fanden sich acht Ruderer, um auf vertrautem Gewässer eine Wanderfahrt zu unternehmen.
Der Start war im heimatlichen Bootshaus. Leider ging es nicht durch die Stadtschleuse und Rathenower Stadthavel, da diese im Bau war. Somit ging die erste Teiletappe über die Hauptschleuse, in die untere Havel und gemütlich bis zur Hohennauener Wasserstraße. Nahe des Kanals hieß es am Havelkilometer 111 nochmal Kraft für den See sammeln. Denn trotz angenehmen, frühsommerlichen Temperaturen, waren der Hohennauener und der Ferchesarer See eine wellige Herausforderung. Durch Windböen von bis zu 45 km/h in Schieberichtung waren die letzten Kilometer zum Dorf Ferchesar zügig erledigt. Umso länger hat sich jedoch der letzte Kilometer zum Campingplatz Buntspecht gezogen.

Dort angekommen fand die Mittagspause beim Italiener statt. Zur traditionellen Einkehr beim Sonntagsrudern gesellte sich noch eine weitere Ruderkameradin über den Landweg zur Gruppe. Bei leckerem Essen und kühlen Getränken wurde sich schonmal auf die Rückfahrt gegen Wellen mit Schaumkrone vorbereitet.
Nach der Siesta hieß es dann den Wellen trotzen und gegen den Wind ankämpfen! Denn erst wieder auf der Havel waren die Böen nicht mehr so stark zu spüren. Am späten Nachmittag ist die Gruppe wieder rechtzeitig an der Hauptschleuse angekommen. Nach alter Ruderart wurde sich beim Schleusenwärter bedankt und es konnten die letzten zweieinhalb Kilometer bis zum Bootshaus zurückgelegt werden. Nach der Boots- und Materialpflege klang der Tag bei einem kühlen Getränk aus.

Trotz des anspruchsvollen Wetters, war es in Summe wieder ein gelungenes Sonntagsrudern mit sportlichen Herausforderungen und viel Spaß und Natur für die Teilnehmer.


